Der Wasserfall Godafoss in Island.

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Nordlichter in Island - Unsere Tipps

Nordlichter Island Snorri Thor Tryggvason

Nordlichter in Island – Unsere Tipps für ein unvergessliches Erlebnis 

Aurora Borealis, besser bekannt als Nordlichter, ist eines der spektakulärsten Naturphänomene, das Island zu bieten hat. Mit etwas Vorbereitung und Glück können Sie dieses magische Schauspiel am Himmel selbst erleben. 

Die beste Zeit für Nordlichter 

Die Nordlichter sind in Island zwischen September und April sichtbar, wenn die Nächte lang und dunkel genug sind. In den Sommermonaten treten die Nordlichter zwar auch auf, sind aber wegen des nahezu durchgehenden Tageslichts nicht zu sehen. Besonders September, Oktober, Februar und März gelten als ideale Reisemonate, da sie Dunkelheit mit häufig besseren Wetterbedingungen kombinieren. In der Zeit rund um die Tag-und-Nacht-Gleiche im März und September zeigen sich die Polarlichter häufig am stärksten. Messungen zeigen, dass die aktivste Zeit in der Regel nachts zwischen 23:00 Uhr und 01:30 Uhr liegt.     

Die besten Orte zur Beobachtung 

Die besten Chancen für die Beobachtung der Nordlichter hat man außerhalb der Städte und abseits von Lichtverschmutzung - je dunkler der Himmel, desto besser. Ob Nord- oder Südisland ist hierbei nicht unbedingt ausschlaggebend. Die Nordlichter sind in ganz Island grundsätzlich gleich gut sichtbar - der entscheidende Faktor hierbei ist die Wolkenbedeckung. Nordisland hat oft stabileres Winterwetter mit kalter, trockener und häufig klarer Luft, während die Südküste zwar etwas milder, aber auch öfter bewölkt ist.   

Optimale Orte rund um Reykjavík: 

  • Bei besonders guten Bedingungen und starker Aurora-Aktivität lohnt es sich auch direkt in Reykjavík Ausschau zu halten. Ein beliebter Ort ist der Leuchtturm Grótta an der westlichen Küste der Stadt.  Dort profitiert man von einem weiten Blick über das Meer, vergleichsweise wenig künstlichem Licht und einer freien Sicht nach Norden. 
     
  • Der Þingvellir-Nationalpark liegt nur ca. 45 Minuten von Reykjavík entfernt und eignet sich aufgrund der Dunkelheit dort sehr gut. Die Nordlichter über der tektonischen Grabenbruchlandschaft oder dem Þingvallavatn-See ergeben eindrucksvolle Aufnahmen. 

  • Auf der Halbinsel Reykjanes, nicht weit von Reykjavík und dem internationalen Flughafen Keflavík entfernt, bieten die weitläufigen Lavafelder, der Kleifarvatn-See, der historische Leuchtturm Reykjanesviti oder das geothermische Gebiet Gunnuhver eindrucksvolle Vordergründe für stimmungsvolle Fotografien

Optimale Orte entlang der Ringstraße: 

  • Reynisfjara Strand, Vík, Südisland: Basaltsäulen, Brandung und schwarze Sandstrände sorgen für sehr dramatische Aurora-Aufnahmen. Achten Sie nachts besonders auf die gefährlichen Wellen.
     
  • Jökulsárlón & Diamond Beach, Südostisland: Nordlichter über einer Gletscherlagune mit treibenden Eisbergen sind etwas ganz Besonderes. Am benachbarten Diamond Beach sorgen die Eisstücke auf schwarzem Sandstrand für eine mystische Stimmung. 

  • Vestrahorn bei Stokksnes, Südostisland: Dramatische schwarze Sandstrände, spiegelnde Wasserflächen und die gezackten Berge des Vestrahorn. Einer der fotogensten Orte Islands überhaupt.  

  • See Mývatn, Nordisland: Vulkanlandschaften, die Pseudokrater Skútustaðir, die Lavaformationen von Dimmuborgir oder der Mývatn-See ergeben außergewöhnliche Vordergründe.  

  • Kirkjufell, Halbinsel Snæfellsnes, Westisland: Der markante kegelförmige Berg mit dem kleinen Wasserfall Kirkjufellsfoss ergibt ein fast perfektes Fotomotiv. Viele der bekanntesten Aurora-Bilder Islands wurden hier aufgenommen. 

Chancen einschätzen

Die Chance auf Sichtbarkeit hängt von mehreren Faktoren ab: 

  • Sonnenaktivität: Je höher der sogenannte KP-Index auf einer Skala von 0 bis 9 ist, desto stärker ist die geomagnetische Aktivität und damit die Wahrscheinlichkeit, Nordlichter zu sehen. In Island ist die Sichtung bereits bei niedrigen Werten möglich, sofern der Himmel klar und dunkel ist. Ein KP-Wert von 1 bis 3 gilt als mäßig, kann aber durchaus schöne Erscheinungen hervorbringen, die vor allem außerhalb von Ortschaften sichtbar sind. Bei KP 4 bis 5 spricht man von guten Bedingungen; die Nordlichter sind dann oft deutlich mit bloßem Auge zu erkennen und zeigen mehr Struktur und Bewegung. Ab einem KP-Index von 6 oder höher sind die Bedingungen sehr gut. Dann können die Nordlichter besonders intensiv erscheinen, große Teile des Himmels einnehmen und mitunter sogar an Orten mit Lichtverschmutzung sichtbar sein – auch in Reykjavík lohnt sich dann ein Blick in den Himmel. Ein KP-Index von 7 bis 9 gilt als außergewöhnlich stark, die Nordlichter können dann selbst in der Stadt eindrucksvoll beobachtet werden.
     
  • Wetterbedingungen: Ein möglichst klarer Himmel ist entscheidend. Ohne wolkenfreien Himmel bleiben die Nordlichter verborgen. Daher ist die Wolkenvorhersage genauso wichtig wie die Aurora-Prognose.
     
  • Dunkelheit: Nordlichter sind zwar selbstleuchtend, ihre Sichtbarkeit wird jedoch stark durch künstliche Lichtquellen beeinträchtigt. Für eine erfolgreiche Beobachtung sollte man daher Orte mit möglichst geringer Lichtverschmutzung aufsuchen. Straßenbeleuchtung, beleuchtete Gebäude oder vorbeifahrende Fahrzeuge können den Kontrast zwischen dem dunklen Nachthimmel und der Aurora deutlich verringern und schwächere Nordlichter nahezu unsichtbar machen. Wer die Aurora nicht nur beobachten, sondern auch fotografieren möchte, sollte der Dunkelheit besondere Bedeutung beimessen, da Lichtverschmutzung die Bildqualität und die Sichtbarkeit feiner Strukturen deutlich mindern kann.

Nützliche Webseiten & Apps 

  • Vedur.is: Die offizielle Wetterseite Islands mit Nordlicht-Vorhersagekarte. 
  • Auroraforecast.is: Die Webseite bietet umfangreiche Informationen für die Jagd nach Nordlichtern. 
  • Kostenlose Apps: Aurora – Meine Polarlicht-Vorhersage und hello aurora

Nordlichter erkennen 

Häufig erscheinen die Nordlichter wie ein grau-grüner Schleier über dem Himmel. Seltener können sie auch in Rot- oder Violetttönen zu sehen sein. Die Farben sind oft weniger stark ausgeprägt, als man es vielleicht von Fotos kennt. Das liegt daran, dass das menschliche Auge Farben bei Dunkelheit nur eingeschränkt wahrnimmt – die Farben sind also vorhanden, aber für uns nicht immer so deutlich sichtbar. Im Zweifel hilft ein Blick durch die Kamera, um zu erkennen, ob es sich tatsächlich um die bunten Lichter handelt.  

Tipps für die Nordlichter-Fotografie mit dem Smartphone 

Auch mit einem Smartphone lassen sich mittlerweile erstaunlich gute Bilder machen, wenn man ein paar Dinge beachtet: 

  • Nachtmodus: Die meisten neueren Smartphones haben einen „Nachtmodus“, der die Blende über eine längere Zeit offen lässt und so für eine längere Belichtungszeit sorgt.  
     
  • Stabilisierung: Das Smartphone muss während der Aufnahme möglichst ruhig gehalten werden. Hierfür eignet sich am besten ein kleines Stativ oder das Smartphone wird auf einem stabilen Untergrund positioniert. Mit Aktivierung des Selbstauslösers können Verwacklungen beim Tippen vermieden werden.   
     
  • Bildkomposition: Nutzen Sie die Landschaft im unteren Teil des Fotos, um Tiefe zu schaffen und ein schönes Gesamtbild zu erzeugen. Berge, Seen oder auch ein Wasserfall im Bild bringen das Nordlicht-Motiv noch besser zur Geltung.  

Geführte Tour oder Selbstfahrer? 

Geführte Touren bieten erfahrene Guides, die die besten Spots sowie aktuelle Wetter- und Aurora-Prognosen kennen. Viele Anbieter stellen Stative und warme Overalls zur Verfügung. Auch müssen Sie so nicht selbst bei Nacht navigieren und sich keine Sorgen um Straßenverhältnisse oder Wetter machen.  

Selbstfahrer haben dagegen mehr Flexibilität – ideal mit Mietwagen und Aurora-App. Sie entscheiden, wann und wohin Sie fahren. Sie können abgelegenere Orte ohne Menschengruppen besuchen und das Schauspiel in Ruhe genießen. 

Die isländische Sprache

Isländische Saga - Buch

Spannende Fakten für Island-Reisende 

Wer Island besucht, begegnet einer Sprache, die sich über Jahrhunderte hinweg erstaunlich wenig verändert hat. Mit ihren ungewöhnlichen Buchstaben, jahrhundertealten Wurzeln und kreativen Wortschöpfungen erzählt sie viel über die Geschichte, Kultur und Identität der Insel.  

Doch keine Sorge: Für einen Urlaub in Island müssen Sie kein Isländisch lernen. Dennoch lohnt es sich, einen Blick auf diese faszinierende Sprache zu werfen. 

Die Sprache der Wikinger  

Isländisch gehört zur nordgermanischen Sprachfamilie und hat sich seit der Besiedlung Islands im 9. Jahrhundert vergleichsweise wenig verändert. Viele Wörter, grammatische Strukturen und sprachliche Besonderheiten haben sich über mehr als tausend Jahre hinweg erhalten. Dadurch bewahrt das Isländische zahlreiche Merkmale, die in anderen germanischen Sprachen vereinfacht wurden oder ganz verloren gegangen sind. 

Bis heute verfügt die Sprache über ein komplexes Grammatiksystem mit vier Fällen. Auch die Buchstaben Þ (Thorn) und Ð (Eth), die bereits im Altnordischen verwendet wurden, sind im Isländischen erhalten geblieben, während sie in den meisten anderen europäischen Sprachen verschwunden sind. 

Diese sprachliche Kontinuität macht Island zu etwas Besonderem: Noch heute können viele Isländer die berühmten mittelalterlichen Isländersagas weitgehend im Original lesen. Zu den bekanntesten zählen die Njáls Saga, die von Ehre, Freundschaft und blutigen Fehden erzählt, die Egilssaga über den Wikinger und Dichter Egill Skallagrímsson sowie die Saga von Erik dem Roten, die von der Besiedlung Grönlands und den Entdeckungsfahrten der Wikinger nach Nordamerika berichtet. Die Sagas gelten als bedeutender Teil des kulturellen Erbes Islands und bieten faszinierende Einblicke in das Leben der ersten Siedler und Seefahrer. 

Eine weitere sprachliche Besonderheit ist der bewusste Umgang mit neuen Begriffen. Statt Fremdwörter direkt zu übernehmen, bildet das Isländische häufig neue Wörter aus eigenen Sprachwurzeln. So entstand beispielsweise „tölva“, das isländische Wort für Computer, das sich aus den Wörtern für „Zahl“ und „Seherin“ beziehungsweise „Prophetin“ zusammensetzt. Auf diese Weise bleibt die Sprache auch im digitalen Zeitalter eng mit ihren historischen Wurzeln verbunden.  

Ortsnamen verstehen  

Ortsnamen in Island verraten viel über die Lage. Viele Namen beschreiben direkt die Landschaft oder geografische Besonderheiten einer Region. 

Häufige Namensbestandteile sind: 

-jökull -> Gletscher 
-fjörður -> Fjord 
-vík -> Bucht 
-fell -> Berg 
-dalur -> Tal 
-á -> Fluss 
-nes -> Landzunge oder Halbinsel 
-foss -> Wasserfall

Beispiele: 

  • Reykjavík bedeutet „Rauchbucht“ und verweist auf die Dampfschwaden der heißen Quellen, die die ersten Siedler beobachteten
  • Vatnajökull -> “Wassergletscher”
  • Ísafjörður -> „Eisfjord“
  • Snæfellsnes -> “Schneeberg-Halbinsel”
  • Laxá -> “Lachsfluss” 

Mit etwas Übung wird die Sprache zum praktischen Reisebegleiter. Viele Ortsnamen verraten bereits, welche Landschaft Sie dort erwartet. 

Besondere Buchstaben & Aussprache 

Schon beim Blick auf Straßenschilder wird deutlich, dass Isländisch einige Besonderheiten bereithält. Das Alphabet umfasst zwar viele bekannte Buchstaben, enthält aber auch Zeichen, die im Deutschen nicht vorkommen. Die wichtigsten Besonderheiten bei Buchstaben und Aussprache haben wir Ihnen hier zusammengefasst: 

  • Þ (Thorn) 

Der Buchstabe Þ beziehungsweise þ wird ähnlich ausgesprochen wie das „th“ in dem englischen Wort „thing“. Beispiele: Þingvellir, Þórsmörk

  • Ð (Eth) 

Ð beziehungsweise ð klingt ähnlich wie das „th“ in dem englischen Wort „this“. Beispiele: Hveragerði, Suðurland

  • Æ 

Wird ähnlich wie das deutsche „ei“ ausgesprochen. Beispiele: Kirkjubæjarklaustur, Snæfellsnes


Ein auffälliges Merkmal des Isländischen sind die Vokale mit Akzent. Anders als im Deutschen handelt es sich dabei nicht lediglich um eine Betonungshilfe, sondern um eigenständige Buchstaben des isländischen Alphabets. Der Akzent verändert häufig nicht nur die Länge, sondern auch den Klang eines Vokals.

  • A – Á: Das normale A klingt ähnlich wie im deutschen Wort „Mann“. Das Á wird dagegen ungefähr wie „au“ ausgesprochen

  • E – É: Das E entspricht meist dem deutschen „e“. Das É klingt ungefähr wie „je“

  • I – Í: Die Aussprache dieser Buchstaben überrascht viele Reisende. Das kurze I klingt häufig eher wie ein deutsches „e“ als wie ein deutsches „i“. Das Í ist die lange Variante dieses Lautes

  • O – Ó: Das O wird eher wie ein langgezogenes „oh“ ausgesprochen. Das Ó klingt dagegen wie ein klares, langes deutsches „o“

  • U – Ú: Das isländische U hat keine direkte deutsche Entsprechung und klingt für viele Besucher zunächst ungewohnt. Ú ist die lange Form dieses Lautes und klingt wie in Deutsch.

  • Y – Ý: Im modernen Isländisch werden Y und Ý nahezu identisch zu I und Í ausgesprochen. Die unterschiedliche Schreibweise ist historisch bedingt

  • Ö: Das isländische Ö entspricht weitgehend dem deutschen „ö“
     

Die Kombination „LL“ 

Besonders knifflig ist die Buchstabenkombination ll. Sie klingt meist nicht wie das deutsche „ll“ in „Ball“, sondern eher wie ein sanftes, gehauchtes „tl“.  

Beispiele: Þingvellir -> vereinfacht etwa “Thingvetlir”, Eyjafjallajökull -> vereinfacht etwa „Eja-fjatla-jökütl“
 

Das isländische Namenssystem 

Eine Besonderheit, die viele Besucher überrascht, ist das isländische Namenssystem. 

Anders als in vielen anderen Ländern besitzen die meisten Isländer keine klassischen Familiennamen. Stattdessen werden sogenannte Patronyme oder seltener Matronyme verwendet. Das System geht auf alte nordische Bräuche zurück und wird bis heute bewahrt. 

Dabei setzt sich der Nachname aus dem Vornamen eines Elternteils (meist des Vaters) und einer Endung zusammen: 

Heißt der Vater beispielsweise Einar, können seine Kinder die Nachnamen Einarsson („Sohn von Einar“) oder Einarsdóttir („Tochter von Einar“) tragen. Dadurch gibt es in Island bis heute überwiegend keine klassischen Familiennamen wie in Deutschland.  

Aus diesem Grund werden Menschen in Island meist beim Vornamen genannt. Selbst Telefonbücher und viele offizielle Verzeichnisse sind traditionell nach Vornamen sortiert. Für ausländische Besucher ist das oft ungewohnt, spiegelt aber die besondere Kultur des Landes wider. 

Isländisch für Ihre Reise 

Auch wenn nahezu alle Isländer sehr gut Englisch sprechen, kommen ein paar Worte Isländisch immer gut an. 

Begrüßung und Höflichkeit:

Halló = Hallo 

Góðan daginn = Guten Tag 

Takk = Danke 

Takk fyrir = Vielen Dank 

Vinsamlegast = Bitte 

Bless = Tschüss 

Grundlegende Antworten: 

Já = Ja 

Nei = Nein 

Kannski = Vielleicht 

Praktisch unterwegs: 

Hvar er...? = Wo ist...? 

Salerni = Toilette 

Hjálp! = Hilfe! 

Veitingastaður = Restaurant 

Kurztrip nach Island – lohnt sich das?

Kirche Hallgrimskirkja Reykjavik Island Visit Reykjavik

Einmal die Nordlichter sehen, durch Lavalandschaften fahren oder in einer heißen Quelle baden: Island steht bei vielen ganz oben auf der Bucket List. Doch lohnt sich das Land auch für einen Kurzurlaub? Wir zeigen Ihnen, wie viel Island man auch in wenigen Tagen erleben kann!  

Island lohnt sich auch kurz! Was Sie in kurzer Zeit erleben können

Dank täglicher Direktflüge ab Frankfurt, Berlin und München erreichen Sie Reykjavík in nur etwa 3–4 Stunden. Damit eignet sich Island nicht nur für den langen Jahresurlaub, sondern auch für eine Auszeit über ein verlängertes Wochenende.  

Reykjavík entdecken 

Harpa Reykjavik Foto Mike Kelley

Entdecken Sie die markante Hallgrímskirkja, die futuristische Konzerthalle Harpa und die gemütlichen Cafés und Boutiquen der Innenstadt. Ob Kultur, Kulinarik oder entspannte Spaziergänge entlang der Küste – die isländische Hauptstadt hält für jeden Geschmack etwas bereit. 

Golden Circle an einem Tag 

Gullfoss Wasserfall Island Anna Brandt

Erleben Sie einige der bekanntesten Naturwunder Islands auf einer einzigen Route: den mächtigen Geysir Strokkur, den beeindruckenden Wasserfall Gullfoss und den historischen Þingvellir-Nationalpark. Ob individuell mit Mietwagen oder auf einem geführten Tagesausflug – von Reykjavík aus erreichen Sie die Höhepunkte des Golden Circle bequem an einem Tag.  

Entspannung in heißen Quellen

Foto Skylagoon

Nach einem erlebnisreichen Tag laden Islands Thermalbäder zum Entspannen ein. Ob die berühmte Blaue Lagune, die moderne Sky Lagoon oder die neue Laugarás Lagoon – rund um Reykjavík finden Sie zahlreiche Möglichkeiten zum Wohlfühlen.  

Südküste Islands 

Wasserfall Seljalandsfoss Visit Iceland

Entdecken Sie die spektakuläre Südküste Islands mit ihren eindrucksvollen Naturhighlights: den berühmten Wasserfällen Seljalandsfoss und Skógafoss, den schwarzen Lavastränden bei Vík sowie faszinierende Ausblicke auf Gletscherlandschaften. Die Südküste bis Vík ist bequem von Reykjavík aus erreichbar und eignet sich perfekt für einen abwechslungsreichen Tagesausflug. 

Nordlichter erleben 

Nordlichter Visit Reykjanes

Von September bis März haben Sie die Chance, die faszinierenden Nordlichter zu beobachten. Bei guten Bedingungen lassen sich die tanzenden Lichter hin und wieder sogar direkt in Reykjavík beobachten. Wer die Chancen erhöhen möchte, kann mit Mietwagen oder auf geführten Nordlichter-Touren die dunkleren Regionen außerhalb der Hauptstadt erkunden. 

Besondere Aktivitäten

Wal Foto Icelandic Explorer Visit Iceland

Von Walbeobachtungen ab Reykjavík über geführte Gletscherwanderungen bis hin zum Besuch eines Lavatunnels oder einer Eishöhle: Viele der spannendsten Island-Erlebnisse lassen sich auch im Rahmen einer Kurzreise problemlos entdecken. 

Entdecken Sie unsere Kurzreisen nach Island: 

  • Nordlichter Express - 5 Tage 
    Geführte Gruppenreise im Winter zu den Highlights Südislands. Entdecken Sie den Goldenen Kreis, die beeindruckende Gletscherlagune Jökulsárlón und erleben Sie mit etwas Glück das faszinierende Schauspiel der Nordlichter. 
     
  • Städtereise Reykjavík - 5 Tage 
    Neben Zeit für Reykjavík erwarten Sie organisierte Tagesausflüge, z.B. zum Goldenen Kreis oder im Winter zur Nordlichterbeobachtung. Weitere Ausflüge, beispielsweise zur Südküste oder eine Walbeobachtung, können optional hinzugebucht werden. Die Reisedauer kann flexibel angepasst werden. 
     
  • Silvesterreise – 4 Tage  
    Feiern Sie den Jahreswechsel in der nördlichsten Hauptstadt der Welt. Diese Städtereise kombiniert ein festliches Silvesterdinner in Reykjavík mit einem Besuch der Blauen Lagune und einem Ausflug zum berühmten Goldenen Kreis. Auch als 6-tägige Reise möglich!