Akureyri

Akureyri
Mit rund 17’633 Einwohner (2009) die heimliche Hauptstadt des Nordlandes und zweitgrösste Stadt Islands. Die Stadt verdankt ihren Namen der Landzunge Akureyri, die den inneren Teil des Fjordes Pollur, fast abtrennt. Hier nahm die Besiedlung des Ortes ihren Anfang. Akureyri hat als Handelsplatz eine lange Tradition. Älteste Überlieferungen stammen aus dem Jahre 1602. Stadtrecht 1787, eigene Stadtverordnetenversammlung 1862. Noch heute ist Handel eine der Haupterwerbszweige. Bedeutender Fischereihafen und Werft. Fernheizung mit Thermalwasser von Laugaland im Tal Eyjafjörður. Botanischen Garten von 1911 mit fast allen Arten der isländischen Flora sowie einer grossen Zahl ausländischer Pflanzen. Baumschule und Freizeitpark bei Kjarnaland. Die Vielzahl an Bildungseinrichtungen hat der Stadt den Beinamen „Schulstadt“ eingebracht. Museen und Bibliotheken: Amtsbibliothek (gegr. 1827), Naturkundemuseum, Heimatmuseum und Stadtgalerie, Nonnihús. Skulpturen der Bildhauer Einal Jónsson („Der Friedlose“) und Ásmundur Sveinsson („Die Schwestern und Sonnenaufgang“) sowie zahlreiche andere Werke zieren Plätze und Parkanlagen der Stadt.

Árskógssandur
Im Fischerdorf Litla-Árskógssandur leben ca. 110 Einwohner. Von hier verkehrt die Fähre nach Hrísey. Stærri-Árskógur, Bauernhof. Pfarrhof bis 1880. Geburtsstätte des Dichters und Redakteurs Þorsteinn Gíslason. In der Nähe Grundschule und Gemeindezentrum Árskógar.

Dalvík
Die Gemeinde Dalvíkurbyggð liegt im Norden Islands in der Region Norðurland eystra. Sie entstand am 7. Juni 1998 durch den Zusammenschluss der Stadt Dalvík (Dalvíkurkaupstaður) mit den beiden Landgemeinden Svarfaðardalur (Svarfaðardalshreppur) und Árskógur (Árskógshreppur). Von den 1947 Einwohnern leben 1412 im Hauptort Dalvík (2009). Weitere Siedlungen sind Hauganes mit 134 Einwohnern und Litli-Árskógssandur mit 138 Einwohnern (2009).
Das Gemeindegebiet umfasst einen Küstenstreifen auf der Westseite des Eyjafjörður, wo die drei Siedlungen liegen, sowie die landschaftlich reizvollen Täler Svarfaðardalur und Skíðadalur, die in das Innere der Halbinsel Tröllaskagi hineinführen. Das Skíðadalur steht unter Naturschutz.
Dalvík ist ein Fischerort im Eyjafjörður nördlich von Akureyri. Bei einem starken Erdbeben wurden 1934 die meisten Gebäude zerstört. Das örtliche Museum erinnert unter anderem an den grössten Isländer Jóhann Kristinn Pétursson (1913-1986) mit 2,34 m und Islands dritten Präsidenten Kristján Eldjárn. Mit einer Fähre kann man die Insel Grímsey, die auf dem Polarkreis liegt, erreichen. Im Eyjafjörður vor Dalvík liegt die Insel Hrísey, die zum Stadtgebiet von Akureyri gehört.

Góðafoss (deutsch: Fall der Götter)
Einer der schönsten Wasserfälle des Landes. Durch einen Felsblock in zwei Arme geteilt stürzen die Wassermassen in Hufeisenform etwa 12 m hinunter. Direkt oberhalb teilt sich der Fluss und umfliesst in zwei Armen die Insel Hrútey, auf der sich der Parkplatz befindet. Der Überlieferung nach stammt der Goðafoss daher, das der Gode und Gesetzessprecher Þorgeir Ljósvetningagoði von Ljósavatn nach der Annahme des Christentums im Jahre 1000 hier die Götterbilder den Gletscherfluten übergab. Kurz unterhalb des Wasserfalls ist die Lavadecke eingebrochen und hat ein Loch hinterlassen.

Hrísey
Ca. 180 Einwohner leben auf der mit 8 km2 zweitgrössten Insel des Landes, 2km von Árskógsströnd entfernt. Haupterwerbszweig ist der Fischfang und die Fischverarbeitung. Die Kirche wurde 1928 erbaut und die höchste Erhebung liegt mit 110m im Norden der Insel. Auf der Insel wird Aufforstung betrieben. Schneehühner leben auf der Insel geschützt und sind ausgesprochen zutraulich. Zuchtstation für Gallowayrinder und Quarantänestation für Haustiere, die nach Island eingeführt werden. Grundschule und Schwimmbad.

Laufás
Pfarrhof mit vielen Nebeneinkünften. Einer der schönsten Bauernhöfe des Landes. Der alte Hof steht unter Denkmalschutz und beherbergt heute ein Heimatmuseum. Die Kirche wurde 1865 vom späteren Bankdirektor Gryggvi Gunnarsson gebaut, der hier geboren wurde.

Siglufjörður
Siglufjörður (dt. “Schiffsmastfjord”) ist ein Handelsort im Norden der Halbinsel Tröllaskagi in Nordisland. Früher, in der Zeit des Heringbooms, hatte Siglufjörður über 3.000 Einwohner (heute leben nurn noch rund 1.277 (2009) Einwohner hier). Von der Glanzzeit zeugt noch das Heringsfangmuseum und ein Heringsfest. Bis zum Bau des ersten Tunnels in Island war der Ort auf dem Landweg nur schwierig zu erreichen. Mit der Bildung von der Gemeinde Fjallabyggð wechselte Siglufjörður von der Region Norðurland vestra in die Region Norðurland eystra.

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